Kategorie: Magazin
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Body and Sound: Ein sonisch-materieller Zugriff auf Klangtherapie
Von der Objekthaftigkeit von Soundtechnologie zur Materialität der Klanglichkeit selbst. Mit ihrem Beitrag zu unserer Reihe „Medien-Materialitäten“ verschiebt Sophia Tobis den Materialitätsbegriff in eine neue Richtung und fragt danach, wie die affektuale Wirkung von Klang eingesetzt wird.
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Die Werbeschallplatte als akustisches Dokument. Ein Kommentar zur Werbeforschung
Eine doppelte Nische: Gilt schon Werbung an sich als „uneigentlicher Gegenstand“ der Forschung, so stellen Werbeschallplatten selbst innerhalb dieser Nische noch ein Kuriosum dar. Solveig Ottmann mit einem spannenden Einblick in die Geschichte eines bisher übersehenen Mediums.
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Musik speichern und sammeln. Zur Materialität und Medialität von Tonträgern
Anhand von zwei Beispielobjekten stellt Laura Niebling den Zugang des Forschungsprojekts „Musikobjekte der populären Kultur“ zu Musikartefakten vor und diskutiert seine Potenziale für eine Kulturgeschichtsschreibung von Medien und Sound im 20. und 21. Jahrhundert.
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Grammophonmusik, Musique Concrète und Hip Hop-Turntablism: ein ‚Nicht-Forschungsstand‘
„‚Grammophonmusik’, the roots of turntablism“: In seinem Buch beschreibt der Musiker und Autor Thom Holmes ([1985] 2008: 44)[1] die Aufführung der beiden Komponisten Paul Hindemith und Ernst Toch beim „Festival für Neue Musik“ in Berlin im Jahr 1930. Sie spielten dabei vorab komponierte und auf Schallplatten gepresste Musikstücke wiederholt und/oder in verändertem Tempo ab. Diese…
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STILLE, GERÄUSCH, RAUSCHEN. Ästhetische und medientechnische Anmerkungen
Noise, Rauschen und Störung haben aktuell Diskurskonjunktur. Dabei steht bereits das vergangene Jahrhundert im Zeichen der kompositorischen und theoretischen Auseinandersetzung mit diesen Themen. Manch vermeintliche Neuentdeckung zu Geräusch und Störung ist längst Geschichte und im Spannungsfeld der Emanzipation der Dissonanz und des Geräuschs ausgiebig verhandelt. Es geht also im aktuellen Noise-Diskurs gerade auch um die…
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Das Rauschen der Kanäle. Über zwei vernachlässigte Fälle früher Radiokunst
Der US-amerikanische Science-Fiction-Autor Hugo Gernsback und der deutsche Philosoph und Soziologe Theodor W. Adorno entwarfen in den 1920ern beziehungsweise Ende der 1930er Jahre zwei alternative Konzepte häuslicher Radionutzung. Beide sind von der Radio-(Kunst-)Geschichte weitgehend vernachlässigt worden. Dieser Beitrag widmet sich nun den beiden Zugriffen auf das technische Medium.
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„Dann ist es halt kein Radio, sondern ein akustisches Dokument.“
Ein paar Gedanken zum Sound des Dokumentarischen im Radio und darüber hinaus.
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Das Tempophon – Zur Medienkulturgeschichte eines akustischen Zeitreglers
Das Tempophon, auch Laufzeitregler oder Information Rate Changer genannt, ist ein analoges Gerät, mithilfe dessen Tonhöhe und Tempo von Tonbandaufnahmen unabhängig voneinander variiert werden können. In seinem Beitrag geht Maximilian Haberer der Medienkulturgeschichte dieses akustischen Zeitreglers nach.
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Bericht Workshop “Publikationsstrategien” auf der GfM-Jahrestagung 2018
Audio Online, Audio Papers und Podcasts – Publizieren mit|über Sound