Dr. Volkmar Kramarz

Wissenschaftlicher Mitarbeiter der Abteilung Musikwissenschaft/ Soundstudies am Institut für Kommunikationswissenschaften, Universität Bonn

Volkmar Kramarz arbeitet vorwiegend zur populären Musik und ihrer Vermittlung in den Medien. Er ist Autor diverser Musiklehrbücher und Songbooks, darunter Die PopFormeln (Bonn 2006) und Die HipHopFormeln (Bonn 2008). Kramarz wirkt zusätzlich als freier Mitarbeiter in zahlreichen Musik- und Radioproduktionen mit und engagiert sich für die Nachwuchsförderung und Durchführung von Weiterbildungsveranstaltungen. Als Mitarbeiter der Abteilung Musikwissenschaft/Soundstudies ist er ein Kenner des aktuellen Diskurses zur Legitimation, Bestimmung und Schärfung der ,Soundstudies‘ als Forschung- und Lehrgebiet.

Prof. Dr. Peter Gendolla

Professor für Literatur, Kunst, neue Medien und Technologien im Fachgebiet Literaturwissenschaft, Universität Siegen

Peter Gendolla hat wichtige Beiträge zur Literatur im Spiegel von Zeiterfahrung und Medientechnologien geleiset, besonders zur Netzliteratur wie etwa das zusammen mit Jörgen Schäfer herausgegebene Buch The Aesthetics of Net Literature (Bielefeld 2007). Darüber hinaus hat er mit seiner Publikation Wissensprozesse in der Netzwerkgesellschaft (Bielefeld 2004), ebenfalls hrsg. mit Jörgen  Schäfer, zu den gesellschaftlichen Veränderungen von Wissenprozessen durch neue Medien veröffentlicht. Aktuell stellt der von ihm herausgebene Band  Akteur-Medien-Theorie (Bielefeld, 2008) in Anlehnung an die ANT den Entwurf einer Akteur-Medien-Theorie zur Disposition. Gendolla hat im Verbund mit der Hochschule für Gestaltung Offenburg (Dr. Hans-Ulrich Werner) und anderen Partnern das informelle Forscher-Netzwerk KlangFormen initiiert.

Dr. Viktoria Tkaczyk

Wissenschaftliche Mitarbeiterin im SFB „Kulturen des Performativen“ der Freien Universität Berlin (Teilprojekt A6 Theatrum Scientiarum)

Für ihre Dissertation Himmels-Falten. Zur Theatralität des Fliegens in der Frühen Neuzeit erhielt Viktoria Tkaczyk im Jahre 2008 den Ernst-Reuter-Preis der Freien Universität Berlin. In ihrem aktuellen Buchprojekt untersucht sie das ,akustische Wissen‘ des Theaters in Geschichte und Gegenwart. Zuletzt erschienen: Karsten Lichau, Viktoria Tkaczyk, Rebecca Wolf: Resonanz. Potentiale einer akustischen Figur (München 2009).

Dr. Rebecca Wolf

Wissenschaftliche Mitarbeiterin im Sonderforschungsbereich „Kulturen des Performativen“, Teilprojekt B 13 „Performatives Paradestück: Militärmusik heute“ (Leitung Prof. Dr. Albrecht Riethmüller), Unterprojekt: „Militärmusik als akustisches Staatsinsignium“

Im Januar 2008 wurde Rebecca Wolf mit einer Dissertation zum Thema Friedrich Kaufmanns Trompeterautomat – Musikinstrument, Maschinenmensch und akustisches Experiment promoviert. Seit Anfang 2008 ist sie wissenschaftliche Mitarbeiterin im SFB „Kulturen des Performativen“ der Freien Universität Berlin (dort im musikwissenschaftlichen Teilprojekt B13 zum Performativen Paradestück: Militärmusik heute, Leitung: Prof. Dr. Albrecht Riethmüller). Im November 2008 erhielt sie den Dissertationspreis „Award of Excellence“ des österreichischen Bundesministeriums für Wissenschaft und Forschung. Zuletzt erschienen: Karsten Lichau, Viktoria Tkaczyk, Rebecca Wolf: Resonanz. Potentiale einer akustischen Figur, München 2009.